Sonne

Sonne, Mond und Sterne
strahlen in der Ferne
und sind uns doch ganz nah,
denn sie sind immer da.

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Was hat unser Schöpfer sich Mühe gemacht,
als er die Beleuchtung der Erde erdacht.
Es mußte was sein, was erhellt, was wärmt, sich bewegt,
damit sich auf unserm Planeten was regt.

Sonne heißt Leben, heißt Feuer und Licht,
das selbst das dunkle Weltall durchbricht.
Ihre starke Feuersglut
tut allen Kreaturen gut.

Sie geht jeden morgen auf
und bestimmt den Erdenlauf.
Wird’s Frühling, Sommer, Herbst, wird’s Winter,
immer steckt die Sonn’ dahinter.
Mit ihrer starken Strahlenkraft
zieht sie in die Bäume Saft;
läßt die Blüten sich entfalten,
damit wir eine Frucht erhalten,
läßt die ersten Pflänzchen sprießen,
verwandelt Ödland in Blumenwiesen.
Wird es Herbst, bemalt sie die Wälder;
zieht nach Süden; schon wird es kälter.

Und sollte jemand den Weg verlieren,
mit der Sonne kann er sich orientiern.
und fallen alle Kraftwerke aus,
bringt sie noch immer Strom ins Haus.
Auch muß sie nie zur Inspektion,
glüht seit Milliarden Jahren schon.
Ewige Quelle am Firmament,
die niemals versiegt und ständig brennt.

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 Gäbe es keine Sonne mehr,
längst wär’ die Erde kalt und leer.
Sie schenkt nicht nur Wärme und Licht; sie macht,
daß wir nicht versinken in ewiger Nacht.


Erika Jeger
März 2000