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Bürgerversammlung 23.11.2012

Eyershausen (VOS)
Die bisher am besten besuchte Bürgerversammlung fand am Wochenende im Stadtteil Eyershausen statt, wo etwa sechzig  Bürgerinnen und Bürger Informationen aus erster Hand von Bürgermeister Thomas Helbling erhielten. Von den 435 Eyershäusern sind 218 männlich und 217 weiblichen Geschlechts. Dies ist der niedrigste Stand seit vielen Jahren. Neben drei Geburten gab es einen Sterbefall zu beklagen. Nach ausführlichen Informationen über die Stadt Bad Königshofen, Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen, sowie alle Aufgaben der Stadt, kam der Bürgermeister auf den Stadtteil Eyershausen zu sprechen.
Obwohl das Genehmigungsverfahren für das örtliche Baugebiet „Hutwiese“ noch nicht abgeschlossen ist, kann dieses bebaut werden. Bauwillige möchten sich doch bitte bei der Stadtverwaltung melden.
Baumaßnahmen stehen auch an bei der Neugestaltung und beim Neubau der Staatsstraße 2282 von Eyershausen nach Bad Königshofen. Nach langen Jahren und vielen Gesprächen mit den verantwortlichen Stellen, scheint der Wunsch in 2013 oder spätestens 2014 in Erfüllung zu gehen. Die in sehr schlechtem Zustand befindliche Straße soll an einigen Kurven und Kuppen entschärft und somit sicherer werden. Die höchste Erhebung dieser Straße auf der sogenannten „Mittläng“ wird laut Plan um etwa fünf Meter abgetragen und die dort verlaufende Wasserleitung müsste neu verlegt werden. Dies bringt zusätzliche Kosten von etwa 80.000€ mit sich, welche auf den Wasserzweckverband Nord zukommen.
Stadtrat Philipp Sebald sprach von der Planung eines Aussichtspunktes am Lahnberg Richtung Herbstadt, welcher eventuell im nächsten Jahr gemacht werden wird. Das Heiligen häuschen an der Betonstraße ist soweit fertiggestellt, im Frühjahr soll dann eine neue Sitzgruppe dazukommen. Der Eyershäuser Stadtrat bedankte sich bei allen Eyershäusern welche irgendein Ehrenamt inne haben, beim Bürgermeister und der Verwaltung und besonders bei den Eyershäuser Schulweghelfern.
Bemängelt wurde von einem Eyershäuser der Zustand und die schlechte Lage des Willkommensschildes am westlichen Ortseingang. Sebald erläuterte die damalige Standortsuche als schwierig, sprach jedoch auch von einem unglücklichen Standort. Beim geplanten Neubau der Straße ist es auch angedacht dem Willkommensschild einen günstigeren Standort weiter ortsauswärts zu geben. Der Vorsitzende des ASV Eyershausen bat das Stadtoberhaupt um einen Zuschuss für die geplante Vorplatzüberdachung. Wie bei anderen Vereinsbaumaßnahmen in Stadt und Stadtteilen sonst auch üblich, wäre es schön, wenn das gebrauchte Holz für die Überdachung von der Stadt finanziert würde.
Wiederholt diskutiert wurde das Thema „Brücke am Weißbach“ Nachdem die Anrainer vor dem geplanten Abriss schriftlich um Stellung gebeten wurden, legte ein Betroffener Einspruch ein. Die Brücke wurde jedoch, ohne Antwort auf den Einspruch kurze Zeit später einfach abgerissen. Der Bürgermeister verteidigte den Abriss aus sicherheitstechnischen Gründen, befand es aber auch nicht gut, dass der Betroffene keine Antwort auf seinen Einspruch erhielt. Der Weg nördlich des Weißbaches an dieser abgerissenen Brücke ist durch Auswaschungen des Baches mit einer Breite von 2,4 Metern viel zu schmal und es wurde gebeten, dass die Stadt den Weg wieder in den ursprünglichen Zustand mit vier Metern Breite herstellen möge.   Philipp Sebald antwortete, dass der Bund Naturschutz die Renaturierung des Weißbaches plant. Zeitpunkt und Fördermittel sind jedoch noch fraglich. Deswegen wird an dem zu schmalen Weg bisher noch nichts gemacht, erst im Falle einer Neugestaltung des Weißbaches durch den Bund Naturschutz.
Am Ende der Zusammenkunft bedankte sich auch der Bürgermeister bei allen die zur Verschönerung des Stadteiles beitragen und bei den Ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern. Besonderen Dank galt Berthold Schüller, welcher schon vierzig Jahre das Ehrenamt des Feldgeschworenen ausführt.