Baugebiet 

Das neue Baugebiet "Hutwiese" befindet sich am westlichen Ortsrand von Eyershausen in ruhiger Lage.

Es umfasst 8 Bauplätzen in Südlage, die eine Größe von 600 m2 bis 900 m2 haben.
7 Bauplätze können noch erworben werden.

Das Baugebiet befindet sich derzeit in der ersten Bauphase.

Grundstückspreis:     11,76 Euro pro qm,  dazu kommt noch die Erschließung (Kanal-Wasser-Straßenbau)                                                                                                       

Bei Interesse und für weitere Informationen steht Ihnen der Eyershäuser Stadtrat Philipp Sebald unter der Telefonnr 09765/640 persönlich jederzeit gerne zur Verfügung. Bitte nutzen Sie zuerst seine unabhängigen Informationen und sein Hintergrundwissen.

 

Entstehung

Seit 1990 wurde versucht ein Baugebiet in Eyershausen auszuweisen.

Verschiedene Varianten wurden geprüft und alle verworfen bzw. verhindert:

1. Am Ortsausgang Richtung Herbstadt auf der linken Seite nach dem ehemaligen Tennisplatz. Alle Behörden lehnten dies ab. Ablehungsgründe: Lt. Gesetz muss der Abstand von einem Stall und Sportplatz mind. 100 m betragen. Es würde durch den Abstand eine eigene Ortschaft entstehen. Der Anschluß von Kanal und Wasser würde Probleme bereiten.

2. Am Ortsausgang am Seeweg, auf der rechten Seite weiter an der Warth entlang. Alle Behörden lehnten dies ab. Ablehungsgründe: Wegen zu geringem Abstand zum nächsten Schweinestall und wegen „Fingerartiger Bebauung“ im Außenbereich. Das Gebiet ist im Plan für das Natuschutzgebiet Haßberge.

3. Am Ortsausgang Richtung Trappstadt auf der linken Seite. Alle Behörden lehnten dies ab. Ablehungsgründe: Zu geringe Abstandfläche zu mehreren Ställen.

4. Am Ortsausgang Richtung Trappstadt auf der rechten Seite. Alle Behörden lehnten dies ab. Ablehungsgründe: Zu geringe Abstandfläche zu mehreren Ställen.

5. Am Ortsausgang Richtung Alsleben. Alle Behörden lehnten dies ab. Ablehungsgründe: Zu geringe Abstandfläche zu einem Stall.

6. Im Wiesengrund südlich von Eyershausen. Alle Behörden lehnten dies ab. Ablehungsgründe: Es handelt sich um ein Feucht- und Hochwasserschutzgebiet.

Im Westen auf der Hutwiese wurde ein Baugebiet über viele Jahre abgelehnt, wegen der nahe gelegenen Kläranlage. Trotz vieler Gespräche vor Ort und in der Stadt wurden grundsätzlich alle Varianten über Jahre hin abgelehnt. Erst mit der Auflösung der Kläranlage und dem Anschluss des Kanals an eine Druckleitung nach Bad Königshofen, eröffnete sich die Möglichkeit einer Genehmigung. Viele Hürden mussten genommen werden: Erstellung eines Plans unter Berücksichtigung diverser gesetzlicher Vorgaben. Zum Beispiel die Einhaltung eines Abstands der Bebauung zur Staatsstraße aus Lärmschutzgründen. Verlegung der Hochspannungsleitung zur Vermeidung von Beeinträchtigungen der Baugrundstücke. Versetzung des Ortsschildes Richtung Königshofen um eine Geschwindigkeitsredutzierung im Bereich des Baugebietes zu erreichen. Usw.

Auch der persönliche Einsatz von Landrat Habermann trug dazu bei, dass der Weg für das neue Baugebiet „Hutwiese“ frei wurde.