Baugebiet 


Das Baugebiet "Hutwiese" befindet sich am westlichen Ortsrand von Eyershausen in ruhiger Lage, mit Blick auf Hünlich und Merklach, da wo Natur und Umwelt noch intakt sind. Bei klarem Wetter kann man bis zum Kreuzberg in der Rhön sehen.
Es umfasst 8 Bauplätze in ganz leichter Südhanglage, die eine Größe von 600 m2 bis 900 m2 haben, 7 Bauplätze können noch erworben werden.
Das Baugebiet befindet sich leider trotz immer wieder nachfragenden potentiellen Bauwilligen seit über 15 Jahren in der Planungsphase, nur ein einziges Haus konnte bisher fertiggestellt werden.
Stand Februar 2021 ist, dass wir mindestens 3 ernstliche Interessenten brauchen, die eine sog. „Bauvoranfrage“ an die Stadt stellen. Erst dann würde sich diese bereitfinden, die Erschließung der Baugrundstücke in Angriff zu nehmen. Aufgrund der allgemein prekären Finanzsituation soll so sicher gestellt werden, dass die Grundstücke nach der Erschließung wirklich verkauft und bebaut werden, die Stadt ist nicht bereit, das Risiko einer Erschließung mit ungewissem Ende einzugehen.
Leider werden die Grundstücke auch nicht ganz so billig werden, einmal natürlich, weil einfach alles teurer wird und zum anderen wird die Erschließung und die notwendige Schallschutzwand zur Staatsstraße hin recht aufwändig werden.
Das sollte aber niemanden davon abhalten, in unserem schönen Dorf zu bauen und Teil unserer Dorfgemeinschaft zu bleiben oder zu werden.
Bei Interesse und für weitere Informationen steht Ihnen unsere Eyershäuser Stadträtin Marie-Theres Geller unter der Telefonnr 0 97 65/ 6379026 gerne persönlich und fast jederzeit zur Verfügung.   (MTG)

Entstehung


Seit 1990 wurde versucht, ein Baugebiet in Eyershausen auszuweisen. Verschiedene Varianten wurden geprüft und alle verworfen bzw. verhindert:
1. Am Ortsausgang Richtung Herbstadt auf der linken Seite nach dem ehemaligen Tennisplatz. Alle Behörden lehnten dies ab. Ablehnungsgründe: Lt. Gesetz muss der
Abstand von einem Stall und Sportplatz mind. 100 m betragen. Es würde durch den Abstand eine eigene Ortschaft entstehen. Der Anschluss von Kanal und Wasser würde
Probleme bereiten.
2. Am Ortsausgang am Seeweg, auf der rechten Seite weiter an der Warth entlang. Alle Behörden lehnten dies ab. Ablehnungsgründe: Zu geringer Abstand zum nächstenSchweinestall und wegen „Fingerartiger Bebauung“ im Außenbereich. Das Gebiet ist Teil des Naturschutzgebietes Haßberge.
3. Am Ortsausgang Richtung Trappstadt auf der linken Seite. Alle Behörden lehnten dies ab. Ablehnungsgrund: Zu geringer Abstand zu mehreren Schweineställen.
4. Am Ortsausgang Richtung Trappstadt auf der rechten Seite. Alle Behörden lehnten dies ab. Ablehnungsgrund: Ebenfalls zu geringer Abstand zu mehreren Ställen.
5. Am Ortsausgang Richtung Alsleben. Alle Behörden lehnten dies ab. Ablehnungsgrund: Auch hier zu geringer Abstand zu einem Stall.
6. Im Wiesengrund südlich von Eyershausen. Alle Behörden lehnten dies ab. Ablehnungsgrund: Es handelt sich um ein Feucht- und Hochwasserschutzgebiet. Auch im Westen auf der Hutwiese wurde ein Baugebiet über viele Jahre wegen der nahe gelegenen Kläranlage abgelehnt. Trotz vieler Gespräche vor Ort und in der Stadt wurden
grundsätzlich alle Varianten über Jahre hin abgelehnt. Erst mit der Auflösung der Kläranlage und dem Anschluss des Kanals an eine Druckleitung nach Bad Königshofen
eröffnete sich die Möglichkeit einer Genehmigung.
Auch jetzt mussten noch viele Hürden genommen werden:
- die Einhaltung des Abstands der Bebauung zur Staatsstraße aus Lärmschutzgründen.
- Verlegung der vorhandenen Hochspannungsleitung
- Versetzung des Ortsschildes Richtung Bad Königshofen, um eine Geschwindigkeitsreduzierung im Bereich des Baugebietes zu erreichen.
Auch der persönliche Einsatz von Landrat Habermann trug dazu bei, dass der Weg für das neue Baugebiet „Hutwiese“ frei wurde.
Allerdings blieb es bis heute bei dem einen Haus, das ohne weitere Erschließungsarbeiten an die im Wiesenweg vorhandenen Versorgungsleitungen angeschlossen werden konnte.
Im Bild unten ist die damals angedachte Aufteilung der Grundstücke zu sehen, die heute notwendige Schallschutzmauer fehlt.

Link zum Bebauungsplan (Stand 2006)